HAND IN HAND IN DER NOT

Flattert da doch heute wieder ’ne Mail von unserem gastronomischen Münchner Bruchpiloten Markus Mensch ins Haus:

HAND IN HAND IN DER NOT

Gemeinsam sind wir stärker

Die „BILC GmbH“ um Inhaber Burak Iner und die „M-Plus Agentur für Kommunikation und Reaktion“ –  Sabine Emmerich und Markus Mensch – starten Hand in Hand eine humanitäre Hilfe-Aktion auf schnellem und unbürokratischem Weg.

In dieser schwierigen Situation sollten wir alle an einem Strang ziehen und den gefährdeten Familien und Opfern der drei Länder, die unsere Hilfe benötigen, zur Seite stehen.

Daher bitten wir EUCH mit uns HAND IN HAND zu HELFEN.
Die betroffenen serbischen, bosnischen und kroatischen Bürger der Flutkatastrophe benötigen unsere Unterstützung. Gespendet werden darf alles.

Ebenfalls schwerwiegend ist die Katastrophe in Soma in der Türkei – auch den Familien dort soll geholfen werden.

Des Weiteren sind wir bemüht, den Familien in der Ukraine zu helfen. Mit unseren bereits jetzt fleißigen Helfern wie z.B. der Firma „UPS“, die den Transport übernimm t oder der „Goldbach Apotheke“ um Inhaber Werner Leichs, der Medikamente, Baby-Nahrung etc. spendet sowie die „Kadir Temel Deutsche Vermögensberatung“….. „

Ich kann mich der Vermutung nicht erwehren, das hier lediglich den Initiatoren geholfen werden soll. Braucht der Mensch Geld, kann man es ja mal mit Charity versuchen.

Bei näherer Betrachtung stellt man fest, das die BILC GmbH u.A. ein Vertrieb von Armee-Artikeln ist. Wäre doch praktisch: Ein bißchen Krempel in von Katastrophen und Krisen geplagte Regionen fahren lassen und auf dem Rückweg noch ein bißchen was fürs eigene Geschäft mitnehmen.

Liebe Leute, das hat für mich ein G’schmäckle!

CUbe München insolvent?

Man kommt immer wieder aus dem Staunen nicht heraus:

Da verkauft (ein vermutlich schlecht laufendes) Münchner C-Promi-Speiselokal namens CUbe restaurant & garten Dinner-Gutscheine über die Schnäppchen-Plattform DailyDeal.

Möchte Mann/Frau nun seinen erworbenen Gutschein einlösen, wird zum großen Erstaunen der Käufer mitgeteilt, das „in dieser Woche keine Dinner stattfinden“ und sofort hinterher, das „der Tagesbetrieb eingestellt wurde!“

Ergo: Einlösen also gar nicht mehr möglich.

Nun haben nicht nur der frustrierte Käufer auf der (in seiner Annahme objektiven) Bewertungsplattform Qype diese Umstände kundgetan, sondern auch weitere sehr unzufriedene Gäste.

Oh Staunen, oh Wunder: Plötzlich sind alle negativen Bewertungen verschwunden !!! Tja, da scheint das Netzwerk zu funktionieren, Ist da etwa Bares geflossen?

Fazit: Ist der Laden pleite? Die Staatsanwaltschaft wurde im Rahmen einer Strafanzeige bereits bemüht, schau’n wir mal.

Interview mit Altkanzler Schmidt: „Der Euro ist prima…“

Mein Respekt vor unserem Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt neigt sich gegen Null.

Postuliert er doch in einem Interview im Handelsblatt vom 17.6.2013 über die Dauerkrise in Europa, den deutschen Zahlungsbilanzüberschuss und gedankliche Fehler der Merkel-Politik u.A. „Peer Steinbrück ist von all den Leuten, die im Augenblick auf den öffentlichen Bühnen stehen, derjenige, der am ehesten einen Überblick über die Finanzprobleme der Europäischen Union hatte und weiterhin hat.“ Herr Schmidt, geht’s noch?

Peer Steinbrück mag über finanzpolitisches Wissen verfügen, jedoch die Einschätzung des Alt-Bundeskanzlers in Bezug auf Peer Steinbrück geht an der Realität vorbei.  Im Übrigen bin ich der Meinung, daß seine Stellungnahme in diesem Interview nichts weiter als Wahlkampf-Unterstützung ist, um seiner im Wahlkampf doch sehr schwächelnden SPD Beistand zu leisten.

Si tacuisses, philosophus mansisses.

Tja Herr Schmidt, hätten Sie geschwiegen, wären Sie ein Philosoph geblieben. Herr Steinbrück wird, Gott sei Dank, nach Lage der Dinge wohl nie Kanzler werden.

Und das ist gut so.

gewerbeauskunft-zentrale.de

„Da guckts Du“ würde Kaya Yanar sagen:

gewerbeauskunft-zentrale.de

Die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH aus Düsseldorf verschickt sog.
„Angebots-Briefe“ an Gewerbetreibende mit der Bitte um Ergänzung der
Firmendaten als „Basiseintrag“. Wer es macht bekommt dann lt. dem
Kleingedruckten eine Rechnung in Höhe von EUR 569,06.

FINGER WEG!!!

Die Schreiben der “Gewerbeauskunft-Zentrale” (GWE GmbH) im Detail

Die Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE Wirtschaftsinformationsgesellschaft mbH) machen einen sehr amtlichen Eindruck, da sie in ihrer optischen Aufmachung behördlichen Schreiben zum Verwechseln ähnlich sind. Sie sind ganz offensichtlich von der Gewerbeauskunft-Zentrale bewusst so gewählt worden, um die Adressaten zu täuschen.

Im Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale wird der Empfänger aufgefordert dies auszufüllen bzw. fehlerhafte Angaben zu korrigieren und zurückrückzuschicken. Tut er dies nicht, erhält er nach wenigen Wochen erneut Post von derGewerbeauskunft-Zentrale alias der GWE Wirtschaftsinformationsgesellschaft mbH. Im zweiten Brief wird er darauf hingewiesen, dass ihm ein Schreiben bereits zuvor übersandt worden wäre. Zudem wird der Empfänger ermahnt, das Schreiben nunmehr unbedingt auszufüllen. Viele Betroffene fallen erst auf dieses zweite Schreiben herein.

Hat sich ein Empfänger verleiten lassen, die Aufforderung unterschrieben zurückzusenden, erhält er wenig später eine Rechnung von der Gewerbeauskunft-Zentrale, meist über 569,06 Euro. Aber auch dies ist leider noch nicht die ganze Wahrheit. Die 569,06 Euro sind nämlich nur die Kosten, die für das erste Vertragsjahr in Rechnung gestellt werden. Der Branchenbucheintrag bei der Gewerbeauskunft-Zentrale soll jedoch für eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren beauftragt sein. Insoweit erwartet die Betroffenen, die sich nicht gegen die Forderung der Gewerbeauskunft-Zentrale zur Wehr setzen und diese etwa als „Lehrgeld“ für sich verbuchen, im nächsten Jahr erneut eine Rechnung über 569,06 Euro. Vergisst man dann auch noch zu kündigen, wird man auch im dritten Jahr nochmals zur Kasse gebeten.

Tatsächlich findet sich auf der rechten Seite des „Lockschreibens“, versteckt im Kleingedruckten, der Hinweis, dass man mit der Zurücksendung des ausgefüllten Schreibens die Eintragung in eine Art Branchenbuch beauftragen würde. Für diese Leistung soll dann monatlich ein Betrag in Höhe von 39,85 Euro fällig werden, wobei immer gleich ein volles Vertragsjahr im Voraus zu zahlen wäre. Viele der Betroffenen empfinden das Vorgehen der Gewerbeauskunft-Zentrale als pure Abzocke – ich bin der gleichen Meinung!