Home Planet

Produktion & Regie: Yann Arthus-Bertrand

Home“ ist eine Ode auf unseren Planeten und sein zerbrechliches Gleichgewicht. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt uns Yann Arthus-Bertrand auf seine Reise mit rund um die Welt in über 50 Länder zu einem bisher unveröffentlichten Blick auf unsere Erde, damit wir sie von oben betrachten und verstehen können.

Doch „Home“ ist kein engagierter Dokumentarfilm, sondern ein wunderbares Werk der Filmkunst. Jede Einstellung ist atemberaubend und zeigt uns die Erde – unsere Erde, wie wir sie noch nie gesehen haben. Jedes Bild führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und alle die Wunderwerke, die wir noch erhalten können. „Wenn man es von oben betrachtet, erklärt sich vieles von selbst“. Der Eindruck, den man gewinnt, ist direkter, intuitiver und emotionaler. „Home“ packt jeden von uns direkt bei seinen Gefühlen. Der Film macht uns bewusst, dass wir unseren Blick auf diese Welt ändern müssen. Er behandelt die großen ökologischen Fragen, denen wir uns stellen müssen, und zeigt uns, wie alles auf unserem Planeten zusammenspielt.

In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch. Doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der masslosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und unsere Konsumgewohnheiten ändern.

Die Ursachen der Bevölkerungsexplosion

Die menschliche Springflut

Die menschliche Springflut

Claus Jacobi, der langjährige Chefredakteur des SPIEGEL, untersuchte bereits 1969 in seinem Buch ob eine Rettung noch möglich ist – und was sie uns kosten wird.

„Jeden Morgen gebieten Mao Tse Tung’s Marschälle über 10.000 wehrfähige Chinesen mehr als am Tag zuvor. Alle Jahre nimmt Indien um soviel Millionen zu, wie Australien Einwohner hat. In Brasilien leben heute mehr Analphabeten als es 1940 überhaupt Brasilianer gab. Am Ende des Zweiten Weltkrieges (50 Millionen Tote) war die Weltbevölkerung größer als bei seinem Anfang. Die Menschen, nach den Ratten das verbreitetste Säugetier auf Erden, brüten wie die Lemminge dem eigenen Verhängnis entgegen. Vom Beginn ihrer Geschichte bis zur Gegenwart brauchte die Menschheit, um ihre gegenwärtige Zahl von 3,5 Milliarden zu erreichen. In nur 30 Jahren wird sie sich verdoppeln.

Überbevölkerung aber macht die Menschen krank, brutal und aggressiv. Schon jetzt beeinflusst sie das Leben jedes Einzelnen von uns stärker als alle anderen Faktoren. Morgen, noch zu unseren Lebzeiten, wird die menschliche Springflut Wellen der Vernichtung um den Erdball kreisen lassen. Hungersnöte sind unvermeidlich. Die reichen Inseln der weißen Zivilisation, kapitalistisch oder kommunistisch, drohen in einem Meer menschlicher Leiber zu versinken.“

Uns bleiben 100 Jahre.

Die Ursachen der Bevölkerungsexplosion

Ursachen und Auswirkungen
der Bevölkerungsexplosion

„Die Bevölkerungsexplosion ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit je gegenübersah:

Der Mensch hat das natürliche Gleichgewicht von Leben und Tod zerstört. Jede Minute, jeden Monat, jedes Jahr werden fast dreimal soviel Menschen geboren wie sterben.

Das Resultat: Im Zeitraum von 1956 bis 1986 nahm die Weltbevölkerung um mehr Menschen zu als zum Anfang des 20. Jahrhunderts überhaupt auf Erden lebten. Und bis 2050 wird sich nach offiziellen Hochrechnungen der Vereinten Nationen die Menschheit von 4,8 Milliarden im Jahre 1986 auf 9,6 Milliarden verdoppeln.

Das heißt: Um den gegenwärtigen Besitzstand der Menschheit zu erhalten, werden wir künftig doppelt soviel säen, ernten und produzieren müssen wie heute.

Wird der Menschen Herrschaft über die Erde enden wie einst die Herrschaft der Saurier?“

Claus Jacobi, 1986

Viktor Orbán muß aus dem Amt entfernt werden!

Die Zeit beschleunigt sich. Die Zeit des Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist abgelaufen. Das in die Regierung gesetzte Vertrauen ist auf den Nullpunkt gesunken. Die Situation heute ähnelt der Vorwendezeit. 1988 noch wäre János Kádár gewählt worden. In Orbáns Fidesz stehen wir einer Staatspartei gegenüber, die einen undemokratischen Parteienstaat geschaffen hat, in dem es kracht und ächzt. Es kann nicht genau vorhergesagt werden, wann die zum inneren Machtkreis der Partei Gehörenden von dem Gefühl überwältigt werden, dass sie die aufgebauten Strukturen nicht mehr am Leben erhalten können.

Demgemäß muss der Ministerpräsident aus dem Amt entfernt werden. 

Interview mit Altkanzler Schmidt: „Der Euro ist prima…“

Mein Respekt vor unserem Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt neigt sich gegen Null.

Postuliert er doch in einem Interview im Handelsblatt vom 17.6.2013 über die Dauerkrise in Europa, den deutschen Zahlungsbilanzüberschuss und gedankliche Fehler der Merkel-Politik u.A. „Peer Steinbrück ist von all den Leuten, die im Augenblick auf den öffentlichen Bühnen stehen, derjenige, der am ehesten einen Überblick über die Finanzprobleme der Europäischen Union hatte und weiterhin hat.“ Herr Schmidt, geht’s noch?

Peer Steinbrück mag über finanzpolitisches Wissen verfügen, jedoch die Einschätzung des Alt-Bundeskanzlers in Bezug auf Peer Steinbrück geht an der Realität vorbei.  Im Übrigen bin ich der Meinung, daß seine Stellungnahme in diesem Interview nichts weiter als Wahlkampf-Unterstützung ist, um seiner im Wahlkampf doch sehr schwächelnden SPD Beistand zu leisten.

Si tacuisses, philosophus mansisses.

Tja Herr Schmidt, hätten Sie geschwiegen, wären Sie ein Philosoph geblieben. Herr Steinbrück wird, Gott sei Dank, nach Lage der Dinge wohl nie Kanzler werden.

gewerbeauskunft-zentrale.de

„Da guckts Du“ würde Kaya Yanar sagen:

gewerbeauskunft-zentrale.de

Die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH aus Düsseldorf verschickt sog.
„Angebots-Briefe“ an Gewerbetreibende mit der Bitte um Ergänzung der
Firmendaten als „Basiseintrag“. Wer es macht bekommt dann lt. dem
Kleingedruckten eine Rechnung in Höhe von EUR 569,06.

FINGER WEG!!!

Die Schreiben der “Gewerbeauskunft-Zentrale” (GWE GmbH) im Detail

Die Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE Wirtschaftsinformationsgesellschaft mbH) machen einen sehr amtlichen Eindruck, da sie in ihrer optischen Aufmachung behördlichen Schreiben zum Verwechseln ähnlich sind. Sie sind ganz offensichtlich von der Gewerbeauskunft-Zentrale bewusst so gewählt worden, um die Adressaten zu täuschen.

Im Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale wird der Empfänger aufgefordert dies auszufüllen bzw. fehlerhafte Angaben zu korrigieren und zurückrückzuschicken. Tut er dies nicht, erhält er nach wenigen Wochen erneut Post von derGewerbeauskunft-Zentrale alias der GWE Wirtschaftsinformationsgesellschaft mbH. Im zweiten Brief wird er darauf hingewiesen, dass ihm ein Schreiben bereits zuvor übersandt worden wäre. Zudem wird der Empfänger ermahnt, das Schreiben nunmehr unbedingt auszufüllen. Viele Betroffene fallen erst auf dieses zweite Schreiben herein.

Hat sich ein Empfänger verleiten lassen, die Aufforderung unterschrieben zurückzusenden, erhält er wenig später eine Rechnung von der Gewerbeauskunft-Zentrale, meist über 569,06 Euro. Aber auch dies ist leider noch nicht die ganze Wahrheit. Die 569,06 Euro sind nämlich nur die Kosten, die für das erste Vertragsjahr in Rechnung gestellt werden. Der Branchenbucheintrag bei der Gewerbeauskunft-Zentrale soll jedoch für eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren beauftragt sein. Insoweit erwartet die Betroffenen, die sich nicht gegen die Forderung der Gewerbeauskunft-Zentrale zur Wehr setzen und diese etwa als „Lehrgeld“ für sich verbuchen, im nächsten Jahr erneut eine Rechnung über 569,06 Euro. Vergisst man dann auch noch zu kündigen, wird man auch im dritten Jahr nochmals zur Kasse gebeten.

Tatsächlich findet sich auf der rechten Seite des „Lockschreibens“, versteckt im Kleingedruckten, der Hinweis, dass man mit der Zurücksendung des ausgefüllten Schreibens die Eintragung in eine Art Branchenbuch beauftragen würde. Für diese Leistung soll dann monatlich ein Betrag in Höhe von 39,85 Euro fällig werden, wobei immer gleich ein volles Vertragsjahr im Voraus zu zahlen wäre. Viele der Betroffenen empfinden das Vorgehen der Gewerbeauskunft-Zentrale als pure Abzocke – ich bin der gleichen Meinung!

Israel ist eine Gefahr für den Weltfrieden

Günter Grass hat ausgesprochen was schon lange hätte gesagt werden müssen: Israel unter Benjamin Netanjahu ist derzeit eine extrem bedrohliche Gefahr für den Weltfrieden.

Diese Einschätzung hat nicht das Geringste mit Antisemitismus zu tun. Es ist bedauerlich, daß der israelische Botschafter in Berlin diese rundweg reale Tatsache als „europäische Tradition, die Juden vor dem Pessach-Fest des Ritualmordes anzuklagen“ bezeichnet.

Es ist einfach nur verwerflich, daß Israels Gesandter mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten von den Realitäten abzulenken versucht. Wenn Israel Mitglied einer friedliebenden globalen Gemeinschaft sein will, muß dieses Land aufhören in seiner Wildwest-Manier den Weltfrieden zu gefährden.

Mein Respekt für Günter Grass!